Kieferorthopädische Praxis · Dr. Christine Hauser
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Animation Zahnpastatube Fragezeichen-Ausrufezeichen

Zahngipsmodell

Animation Putzender Zahn

Zahnfarbene Brackets

 

Wir wollen hier Eure brennensten Fragen beantworten.
KFO ist ein Kürzel für Kieferorthopädie, wie Ihr ja vielleicht schon wißt.


Pfeil Was bedeutet Kieferorthopädie?
Korrektur von Zahnfehlstellungen oder Korrektur des Bisses.

Pfeil Wann sollte mit einer KFO-Behandlung angefangen werden?
Normalerweise im Alter von 9-10 Jahren. In Einzelfällen muß bereits
Jahre vorher angefangen werden (Frühbehandlung), wie z.B. bei
einer sehr ausgeprägten Fehlstellung. Bei verfrühtem Verlust von
Milchbackenzähnen sollte auch eine Spange eingesetzt werden
(genauer gesagt ein Lückenhalter), auch wenn keine Fehlstellung
vorliegt. Denn sonst fangen die anderen Zähne an, auf dem Kiefer
zu wandern.

PfeilWas passiert beim ersten Besuch?
Nach einer sorgfältigen Beratung werden Anfangsunterlagen gemacht,
d.h. Gipsmodelle, Fotos, Röntgenbilder, Funktionsanalyse, um alles
genau zu berechnen, und einen Behandlungsplan erstellen zu können.

PfeilTut eine Spange weh?
Um einen Zahn zu bewegen, muß man Druck auf ihn ausüben. Dieser
Druck wird von der Spange erzeugt und von Mensch zu Mensch unter-
schiedlich empfunden. Die stärkste Empfindlichkeit der Zähne wird
für 2-3 Tage nach dem Einsetzen einer festen Spange angegeben,
d.h. die Zähne "melden" sich z.B. beim Kauen harter Sachen.

PfeilWie lange dauert eine Behandlung?
Dies ist von Fall zu Fall unterschiedlich, kann aber bei der ersten Be-
handlung abgeschätzt werden und hängt auch von Eurer Mitarbeit ab.

PfeilWas bedeutet Mitarbeit?
Lasst uns an dieser Stelle nur noch einmal darauf hinweisen, daß fast
alle schiefen, krummen oder aus der Reihe tanzenden Zähne wieder
in Reih und Glied gebracht werden können, wenn ... ja wenn Ihr gut
mitarbeitet, d.h. Ihr müßt die lose Spange häufig tragen, gewissenhaft
Eure Zähne putzen und regelmäßig zur Kontrolle beim Kieferorthopäden
erscheinen.

PfeilGehen die Zähne mit einer festen Spange kaputt?
Nur, wenn die Zähne nicht richtig geputzt werden. Die Spange macht
die Zähne nicht kaputt, sondern nur die Zahnbeläge, die Ihr nicht
weggeputzt habt. Doch wir betreuen Euch in Sachen Putzen und zeigen
Euch alles genau.

PfeilWas für Spangen gibt es?
Es gibt zunächst einmal lose und feste Spangen. Lose Spangen kann
man selbst rein- und raussetzen. Bei den losen Spangen unterscheidet
man 1.) Platten d.h. eine Zahnspange für den einzelnen oberen oder
unteren Kiefer (z.B. Dehnplatte, Lückenhalter, Aufbissplatte) oder
2.) funktions-kieferorthopädische Geräte die den Biß, also die Position
der Kiefer zueinander korrigieren. (z.B. Aktivator, Bionator, Fränkel,
Twin Block). Feste Spangen sind fest mit den Zähnen verbunden und
können nicht aus dem Mund herausgenommen werden. Diese Spangen
bestehen aus Brackets (Metallplättchen) und Metallbändern, die mit
einem Spezialkleber auf die Zähne geklebt werden. Ein Draht, der alle
Zähne untereinander verbindet, produziert die Kraft, die die Zähne in
Bewegung setzt.

Falls Ihr noch mehr Fragen habt, besucht unsere Links, die noch
ausführlicher über alle Themen rund um die KFO berichten.